Vorstellung der Mitglieder der pädagogischen Arbeitsgruppe

„Wie wird in Jugendbegegnungen Geschichte mit dem Ziel einer Friedenspädagogik und einer Stärkung des Bewusstseins der europäischen Bürgerschaft multiperspektivisch behandelt?“

Claire Babin

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, Berlin
Claire Babin ist Dokumentalistin-Archivarin. Sie hat Geschichte in Frankreich studiert und lebt seit zwei Jahren in Deutschland. Zur Zeit studiert sie, um Lehrerin für französisch als Fremdsprache zu werden und arbeitet parallel bei Aktion Sühnezeichen Friedensdienste im Frankreich-Referat in Berlin (im Rahmen vom Projekt „Arbeit beim Partner“)
http://www.asf-ev.de/

Konstantin Dittrich

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Frankfurt-am-Main
Konstantin Dittrich, Studium (M.A.) der Französischen Kulturwissenschaften und Interkulturellen Kommunikation an der Universität des Saarlandes und der Universität Laval (Quebec, Kanada), seit 2010 Referent für außerschulische Jugend- und Bildungsarbeit im Landesverband Hessen des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. in Frankfurt-am-Main. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. ist ein gemeinnütziger, parteipolitisch unabhängiger Verein, der das Gedenken an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft als Mahnung zum Frieden und zur Achtung der Würde und der Freiheit des Menschen wahrt. Durch seine (internationale) historisch-politische Jugendbildungsarbeit fördert und gestaltet der Verein interkulturelle Begegnungen und ermöglicht Jugendlichen die Auseinandersetzung mit Themen wie Erster und Zweiter Weltkrieg, Anti-Rassismus, Nationalsozialismus und Menschenrechte im Sinne einer zeitgemäßen Demokratiebildung. Neben der Aufgabe der Kriegsgräberpflege nutzt der Volksbund Kriegsgräberstätten als multiperspektivische Lernorte und arbeitet mit Jugendlichen an diesen Orten didaktisch zu seinen Schwerpunktthemen
www.volksbund-hessen.de

Ludovic Fresse

Rue de la Mémoire, Verdun
Ludovic Fresse arbeitet als Koordinator des Vereins "Rue de la Mémoire" (Erinnerungsstraße), ein pädagogisches Laboratorium, das sich der Erinnerung als Instrument des bürgerschaftlichen Engagements widmet. An der Kreuzung zwischen der formellen und der nicht-formellen Bildung entwickelt "Rue de la Mémoire" Methoden, um die Jugend für die Erinnerungsfragen zu sensibilisieren. Er ist insbesondere im deutsch-französischen Bereich tätig
www.ruedelamemoire.eu

Ines Grau

Comité ASF France / Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, Paris
Ines Grau, Diplom-Sozialwissenschaftlerin, ist seit 2009 als Frankreichbeauftragte der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) in Paris tätig. ASF Frankreich organisiert und begleitet Langzeitfreiwilligendienste in Frankreich und Deutschland in Partnerschaft mit Projekten im sozialen, politischen und historischen Bereich. Der französische Verein organisiert regelmäßig Seminare, Fortbildungen und Veranstaltungen zum Themenfeld Geschichte und Erinnerung sowie zu gesellschaftspolitischen Fragestellungen. Davor arbeitete Ines Grau als Studienleiterin für gesellschaftspolitische Jugendbildung in Deutschland.
www.asf-ev.de/fra/

Claire Keruzec

Comité ASF France / Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, Paris

Bernard Klein

Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge  - Centre international Albert Schweizer, Niederbronn-les-Bains
Bernard Klein hat Geschichte und Human-Ressources an der Universität des Rechts und der Humanwissenschaften in Straßburg studiert und ein einjähriges Lektorat an der Hochschule für Ökonomie Bruno Leuschner in Ost-Berlin (DDR) absolviert.  Er hat seinen Wehrdienst als „Soldat-professeur“ an der „École Interarmées de Strasbourg“ geleistet. Nachdem er in der Sekundarstufe unterrichtete und für die Personalabteilung zweier deutsch-französischer Unternehmen verantwortlich war, ist er mittlerweile seit 20 Jahren Leiter des Albert Schweitzer Internationale Begegnungsstätte. Das Haus setzt sich aus einer Jugendherberge und einem Kulturzentrum zusammen, welches sich hauptsächlich mit der Vermittlung von Geschichte an geschichtsträchtigen Orten, dem gemeinsamen deutsch-französischen Gedenken und der Rolle des Bürgers und der politischen Identität im europäischen Kontext, befasst. Er hat an der Neuorientierung des „Mémorial d’Alsace-Moselle“ mitgewirkt und ist Autor von Artikeln über elsässische Geschichte im deutsch-französischen Kontext und über Gedenkpädagogik.
www.ci-as.eu

Jörn Küppers

Interju e.V. Solingen
Jörn Küppers ist Lehramtsstudent der Fächer Deutsch und Philosophie. Seit 2004 arbeitet er als Jugendgruppenleiter für den interju e.V. in Solingen. Der interkulturelle Dialog ist ein Schwer¬punkt des Vereins und so organsierte das Stadteil- und Jugenzentrum des interju e.V. bereits Jugendbegegnungen mit mehreren Partnern aus Frankreich, England und Polen
www.interju.de

Julie Morestin

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Kassel
Julie Morestin hat UNESCO Weltkulturerbe und Europäische Kulturen mit Spezialität Geschichte an der Universität Cottbus und der Université de Luxembourg studiert. Sie war im Rahmen des DFJW-Programms „Arbeit beim Partner“ als Assistentin für Deutsch-Französischen Jugendaustausch schwerpunktmäßig in der außerschulischen Jugendbildung in der Bundesgeschäftsstelle des Volksbundes für Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. tätig.
www.arbeit-fuer-den-frieden.eu

Johanna Reyer

Volontariat franco-allemand
Johanna Reyer ist in Berlin geboren und lebt seit vielen Jahren in Frankreich. Sie verfügt über ein abgeschlossenes Studium der Politikwissenschaften in beiden Ländern. Während ihrer beruflichen Laufbahn hat sie sich intensiv mit Erinnerungsarbeit im deutsch-französischen Kontext und der Betreuung von deutsch-französischen Jugendbegegnungen befasst. Außerdem arbeitet sie als Trainerin in den Bereichen der internationalen Mobilität und Migration sowie interkulturellem Lernen

Hannah Röttele

Universität Göttingen – Geschichtsdidaktik
Hannah Röttele ist Kulturwissenschaftlerin und hat in Frankfurt (Oder) und Toulouse studiert. Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Mit der Schule ins Museum“, das am Lehrstuhl für Geschichtsdidaktik an der Georg-August-Universität Göttingen angesiedelt ist. In diesem Rahmen schreibt sie ihre Dissertation zum musealen Lernen von Schülern. Zuvor war sie als „Arbeit beim Partner“ für Léo Lagrange in Nîmes und in der Gedenkstättenpädagogik tätig
www.uni-goettingen.de/de/421021.html/

Torsten Rutinowski

Transmedia, Bochum
Torsten Rutinowski hat Geschichte, Philosophie und Pädagogik in Bochum und Wien studiert. Seit 22 Jahren interkulturell unterwegs und  tätig, als Teamer und Trainer  für unterschiedlichste (freie) Träger, Mitbegründer von TransMedia, mittlerweile Leiter der Fachstelle für internationale Jugendarbeit der Stadt Bochum. Arbeitsschwerpunkte: Geschichte, Kultur, Jugendkultur, Medien interkultureller Kommunikation und Diversität.

Michael Schill

Europa-Direkt e.V., Dresden
Michael Schill ist in der DDR aufgewachsen und hat von 1986 bis 1989 Kulturwissenschaften und von 1989 bis 1994 Philosophie an der Technischen Universität Dresden studiert. Seit 1990 arbeitet Michael Schill im internationalen Austausch, vor allem im deutsch-französischen sowie im deutsch-französisch-polnischen Kontext. Er ist Mitbegründer des Europa-Direkt e. V. – Institut für interkulturelle und europäische Studien in Dresden und arbeitet seit 2002 als pädagogischer Mitarbeiter des DFJW
http://www.europa-direkt.com/

Heidi Schöpfer

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Abt. Gedenkkultur und Bildung, Kassel
Heidi Schöpfer, Dipl.-Sozialpädagogin und Bildungsreferentin für internationale Jugendarbeit in der Bundesgeschäftsstelle des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. Als Pädagogische Mitarbeiterin des DFJW ist sie im Volksbund zentrale Ansprechperson für deutsch-französische Austauschaktivitäten, schwerpunktmäßig in der außerschulischen Jugendbildung. Der Volksbund koordiniert eine Vielzahl von Projekten im Feld der internationalen Erinnerungskulturen sowie der historisch-politischen Jugend- und Erwachsenenbildung. Dazu gehören neben wissenschaftlichen Konferenzen, Gedenkveranstaltungen und Bildungsreisen im Schwerpunkt Workcamps und internationale Jugendbegegnungen sowie Seminare der Aus- und Fortbildung für ehren- und hauptamtliche Multiplikator/innen. Ziel der Aktivitäten ist, sich – ausgehend vom Kriegsgrab - mit der deutschen und europäischen Geschichte auseinander zu setzen, das Verständnis für ein friedliches Miteinander in Europa zu stärken und aktiv gegen Gefahren extremistischer Weltanschauungen einzutreten.
www.travail-pour-la-paix.eu

Richard Stock

Centre européen Robert Schuman, Moulins les Metz
Richard Stock - Leiter des Europazentrums Robert Schuman in Scy-Chazelles (CERS) und internationaler Vortragender bei europäischen Fragen, ist Absolvent des Instituts des hautes études de Défense nationale (IHEDN) und Präsident des Vorstands der Europaakademie Nordrhein-Westfalen in Bonn. Des Weiteren ist er Mitglied des Präsidiums des „European Network for Education and Training“ (EUNET). Seit 2000 entwickelt und erstellt das Europazentrum Robert Schuman (CERS) pädagogische Arbeitsmaterialien, die von der Geschichte, der Umsetzungen, der Herausforderungen Europas und der Europäischen Union handeln. Das CERS strebt an, den Bürgern eine persönliche Meinungsbildung über die Zukunft Europas zu ermöglichen
www.centre-robert-schuman.org

Garance Thauvin

Berlin
Garance Thauvin ist freiberufliche interkulturelle Teamerin, Ausbilderin und Gruppendolmetscherin. Sie hat Geschichte an der Universität Paris X studiert. Sie lebt und arbeitet seit 1997 in Deutschland im Bereich internationaler Jugendaustausche und Erwachsenenbildung.

Sandrine Debrosse-Lucht

DFJW / OFAJ Berlin
Pédagogie - Pädagogik
Formation interculturelle – Interkulturelle Aus- und Fortbildung
debrosse@dfjw.org

Dorothée Malfoy –Noël

DFJW / OFAJ Paris
Communication et événements – Kommunikation und Veranstaltungen
malfoy@dfjw.org

Karin Passebosc

DFJW / OFAJ Berlin
Recherche - Forschung
Formation interculturelle – Interkulturelle Aus- und Fortbildung
passebosc@dfjw.org

Contact :
Sandrine Debrosse-Lucht
debrosse@dfjw.org

(Stand am 24.2.15)