Fortbildung „Geschichte und Erinnerung in internationalen Jugendbegegnungen“

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Im Rahmen der Zentenarfeiern 2014-2018, des 70. Jahrestages zum Ende des Zweiten Weltkrieges und des 25. Jahrestages der Deutschen Einheit, im Hinblick auf Gedenkereignisse wie die Schlacht um Verdun im Jahre 2016 und nach der Veröffentlichung des pädagogischen Leitfadens „Geschichte und Erinnerung in internationalen Jugendbegegnungen“, bietet das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) eine Fortbildung für Teamer und Ausbilder an, die zukünftig Elemente über Geschichte und Erinnerung in ihren Projekten behandeln möchten.

Diese hat stattgefunden:
von Dienstag, den 10. November (Beginn am Nachmittag
bis Freitag, den 13. November 2015 (Ende nach dem Mittagessen)
in Reims (Centre International de Séjour)

Inhalte

In Jugendbegegnungen zwischen Deutschland, Frankreich und ggfs. einem Drittland spielen Geschichte und Erinnerung eine bedeutende Rolle, egal ob sie bewusst behandelt werden oder in den Diskussionen zwischen den Teilnehmenden zum Vorschein kommen.

Wie beim interkulturellen Lernen setzt das historische Denken eine Offenheit für das Unbekannte und eine kritische Betrachtung der eigenen Perspektive voraus.

Die Fortbildung hat sich mit Multiperspektivität bzw. mit der Geschichte als internationalen und fortwährenden Prozess auseinandergesetzt. Die Notwendigkeit eines interaktiven und partizipativen Ansatzes wurde ebenfalls behandelt.

Entsprechende Methoden wurden in dem konkreten Rahmen des Gedenktages zum 11. November vorgestellt und ausprobiert. Dies alles fand in einer von Geschichte geprägten Stadt, die deutsch-französisches Symbol für Frieden und Versöhnung geworden ist, statt. Die Nähe zu Verdun ermöglichte die Annäherung an Gedenkorte. Erfahrungs- und Methodenaustausch sowie das Nachdenken über zukünftige Projekte fanden ebenfalls statt.

Kontakt:
Sandrine Debrosse-Lucht
Interkulturelle Aus- und Fortbildung
Tel.: +49 30 288 757 -23
debrosse@dfjw.org