Erinnerungsorte

Weiter unten finden Sie eine nicht erschöpfende Liste von Erinnerungsorten in Frankreich, Deutschland und anderen Ländern, deren Besuch besonders im Rahmen einer bi- oder trinationalen Jugendbegegnung interessant sein könnte.

In Frankreich hinterließ der Erste Weltkrieg mehr sichtbare Spuren als in Deutschland, da zahlreiche Kämpfe auf französischem Boden stattgefunden haben. Auch wenn der Zweite Weltkrieg in Deutschland in den Köpfen der Menschen und den Gedenkstätten viel präsenter ist, könnten die Orte, an denen Kriegsgefangene auf deutschem Boden festgehalten wurden, Anknüpfungspunkte bieten.

Der Besuch eines Erinnerungsortes ist in jedem Fall gemeinsam mit den jungen Teilnehmenden vorzubereiten. Einen Leitfaden oder Hinweise sollen gegeben werden und darauf geachtet werden, dass das Thema aus den verschiedensten Perspektiven und objektiv betrachtet wird. Die Auswertung des Besuchs kann je nach Kontext entweder in der Gruppe oder einzeln erfolgen. Wichtig ist, dass die Teilnehmenden genügend Zeit haben, Informationen und Erlebtes zu „verdauen“.

Neben dem Besuch „bedeutender“ Orte können sich auch interessante Spuren in der unmittelbaren Umgebung, wie an Denkmälern für Gefallene und auf Friedhöfen usw. als interessant erweisen. Die jungen Teilnehmenden könnten dazu angeregt werden, selbst nach weiteren Spuren zu suchen.

Das PDF "Vorbereitung, Durchführung und Auswertung des Besuches eines Geschichtsortes / einer Spurensuche" herunterladen

Museum- und Robert-Schuman-Haus in Metz–Scy-Chazelles (F)

In seinem Haus in Scy-Chazelles hat Robert Schuman die Entscheidung getroffen, die europäische Einigung auf politischer Ebene in die Wege zu leiten. Am 3. Oktober 1965 erklärte Jean Monnet in Scy-Chazelles: „Robert Schuman haben wir es zu verdanken, sich als Außenminister nicht nur für die Aussöhnung Frankreichs mit Deutschland eingesetzt zu haben, sondern auch Schritt für Schritt eine neue Form der Beziehungen zwischen den europäischen Nationen aufgebaut zu haben. In der Ruhe der Ortschaft Scy-Chazelles hat er an einem Sonntag im Mai 1950 die politische Entscheidung getroffen, aus der die europäische Konstruktion entstanden ist. Zurückgekehrt in Paris am Tag darauf, rief er mich an: „ Ich akzeptiere, für mich ist es entschieden!“. Ihm gelang es, die Regierung, der er angehörte, zu überzeugen. Frankreich gelang es ein paar Tage später, Europa zu überzeugen.“

Das Museum und das Robert-Schuman-Haus in Scy-Chazelles wurden auf Vorschlag der französischen Regierung als europäisches Kulturerbe eingestuft und genießen den Titel „Haus der Ehrsamen“.

Kontakt und weitere Informationen:
Tel. (00 33) 03 87 35 01 40
Fax (00 33) 03 87 35 01 49
maison-robert-schuman@cg57.fr
www.maison-robrt-schuman.eu


Europa und der Erste Weltkrieg
Die Friedensbotschaft von Fiquelmont

Eine Multimedia-Zeitreise auf großem Bildschirm

Mit der deutsch-französischen Produktion « Europa und der Erste Weltkrieg- die Friedensbotschaft von Fiquelmont » im DOKULIVE-Format soll einen besonderen Beitrag zum Gedenken an den Ersten Weltkrieg geleistet werden.

Die Lehre über die Vergangenheit ist aussagekräftiger wie nie zuvor. Sie fordert uns auch heute noch dazu auf, mit Mut an einem vereinten Europa weiterzuarbeiten.

Verschiedenen Präsentationen sind möglich: ein schulisches Ereignis im Kino, eine Open-Air Vorstellung in einer historischen Stätte oder eine Gedenkfeier im Rathaus mit internationalen Gästen.

Die Autoren: Ingo Espenschied, DOKULIVE und Richard Stock, CERS

Kontakt und weitere Informationen:
www.dokulive.eu
www.centre-robert-schuman.org


Ein besonderes Lernangebot: 
„Hundertjahrgedenken Erster Weltkrieg“ : die Friedensbotschaft von Fiquelmont

Das Europazentrum Robert Schuman ist Inhaber des Originals einer Friedensbotschaft, die im Jahre 1916 von einer Gruppe deutscher Soldaten verfasst wurde und an zukünftige Generationen adressiert ist.

Das Hauptziel dieser Animation ist es, die verschiedenen Gedenkfeierlichkeiten zu begleiten und den Sinn der Ereignisse der Vergangenheit an die folgenden Generationen zu vermitteln.

Es handelt sich um eine Reflektion über die Werte, die im engen Zusammenhang mit dem Ersten Weltkrieg stehen,

  • um die Ereignisse zu verstehen, die die Geschichte Europas und der Welt verändert haben,
  • um Millionen Europäer zu gedenken, die glaubten, dass sie es ihrem Land schuldig waren, dafür zu kämpfen und zu sterben,
  • um sich der Leiden während des Krieges bewusst zu werden,
  • um Friedensbewegungen und die Bemühungen für internationale Solidarität zu fördern,
  • um zu vermeiden, dass sich solche zwischenstaatliche Konflikte wiederholen.

Bevor sie zu neuen Kämpfen aufbrachen, versteckten deutsche Soldaten im Jahre 1916 eine Friedensbotschaft in der Zimmerdecke ihres Quartiers auf einem Bauernhof bei Fiquelmont (nähe Verdun, Lothringen), adressiert an zukünftige Generationen (authentisches Dokument).

Nach einem kurzen geschichtlichen Rückblick werden die Schüler in Zweiergruppen aufgeteilt, mit folgendem Auftrag: „Lest den Brief und verfasst zusammen eine Antwort an die Autoren dieser Nachricht. Erzählt ihnen von der europäischen Konstruktion, dieses Abenteuer sondergleichen. Beschreibt, wie es Europa gelungen ist, eine beispiellose Zeit des Friedens in seiner Geschichte ins Leben zu rufen. Erklärt ihnen die Vorteile, heutzutage Europäer zu sein.“

Nach dem Workshop stellt jede Gruppe seine Antwort an die Soldaten vor.

Publikum: ab 14 Jahre

Dauer: 1h15

Weitere Informationen:
http://www.centre-robert-schuman.org/europa-und-der-erste-weltkrieg-die-...


Maurice Genevoix und Ernst Jünger in den Éparges (F)

Der Gipfel der Éparges, der das Flachland der Woëvre dominiert und sich über Metz ausdehnt, erinnert an schreckliche Kriege, vor allem die der Jahre 1915. Die Erhebung trägt noch immer die Narben des Minenkriegs. Diese Region, die den Schützengraben der Calonne umgibt, bildete den Rahmen der tragischen Begegnung der einberufenen Schriftsteller mit dem Ersten Weltkrieg: Alain-Fournier, Louis Pergaud, beide 1914 umgekommen, Jean Giono, Ernst Jünger und dem Mitglied der Académie Française, Maurice Genevoix.

Während der schrecklichen Schlacht in Éparges im Jahre 1915 befanden sich sous-lieutenant Genevoix und Leutnant Jünger beiderseits der Schusslinie.

Sie kämpften im Schützengraben von Calonne gegeneinander und wurden beide am gleichen Tag verwundet. Diese beiden jungen Männer durchlebten den gleichen Konflikt, der eine germanophil, der andere frankophil, aber beide liebten die Literatur und das Land des Feindes. Im Schatten und Grauen des Krieges und durch dessen Grauen wurden aus beiden schließlich herausragende Schriftsteller.

Maurice Genevoix erzählt von jedem einzelnen Gefallenen; Ernst Jünger ruft Soldaten, Armee und Nation in Erinnerung. Das Querlesen ihrer Werke hundert Jahre später gibt uns auf besondere Weise Aufschluss über den ersten Weltkonflikt. Bernard Maris führt beide Schriftsteller in einem Buch zusammen und geht der Sache mit Verbissenheit über die Besonderheit unserer zwei Nationen nach. Er führt uns mit Genevoix und Jünger zum Gipfel des sogenannten „großen“ Krieges.

Lesetipp:

  • L'homme dans la guerre: Maurice Genevoix face à Ernst Jünger de Bernard Maris, Éditions Grasset (octobre 2013), collection : Documents Français, 180 pages, 16 euros.
  • Die von 14.: Band 1: Vor Verdun, Maurice Genevoix, VAT Verlag; Auflage: 1 (Oktober 2014)
  • Ceux de 14, qui rassemblent cinq récits publiés par Genevoix de 1916 à 1923, réédités aujourd'hui avec une préface de Michel Bernard  aux Éditions Flammarion (septembre 2013), Collection : COLL MILLE ET U, 953 pages, 25 euros.
  • Orages d'acier, publié par Ernst Jünger en 1920 (Le Livre de Poche, Collection Biblio Romans, livre 3110, 379 pages, 6,60 euros).
  • In Stahlgewittern. Aus dem Tagebuch eines Stoßtruppführers, Leipzig 1920 im Selbstverlag; 46. Auflage, Klett-Cotta, Stuttgart 2008

Zu besichtigen:

Der Hügel im Osten des Dorfes Éparges ist ein Ort vieler wichtiger Kämpfe der Jahre 1914 und 1915. Er trägt noch heute die Spuren dieser Kriege, wie die Krater der Minenexplosionen, die zur Kontrolle vom „Punkt X“ erforderlich waren. Dieser beherrschte die Ebene und war von strategischer Bedeutung für die Kontrolle der Artillerie.   

Der Standort war Schauplatz eines der mörderischsten Kämpfe des Ersten Weltkriegs. Fünf Monate lang kämpften die Deutschen erbittert um den Besitz des Hügels unter schwierigsten Bedingungen. Auf Angriffen folgten Gegenangriffen mit Nahkämpfen unter Granatfeuer und Torpedos.

Lokalisierung:
http://www.viamichelin.de/web/Cartes-plans/Carte_plan-Les_Eparges-55160-...


Das Museum über den Krieg von 1870 und die Annektierung in Gravelotte (F)

Die Standort "Moselle Passion", im Besitz des Conseil Général des Departements Mosel, präsentiert die Geschichte des Krieges und des Zeitraums der Ersten Annektierung von 1871-1918, in der Mosel und Elsass Teil der deutschen Geschichte waren.

Die Dauerausstellung des Neuen Museums zeigt:

  • die Ursachen des Krieges von 1870,
  • den Krieg von 1870, insbesondere in der Umgebung von Metz,
  • dessen unmittelbare Folgen : den Frankfurter Vertrag und die Annektierung,
  • die Geschichte des Reichslands Elsass-Lothringen (mit einem besonderen Fokus auf der Mosel),
  • das Gedenken und die Erinnerung an den Krieg und das Panorama von Rezonville
  • und schließlich, die letztliche Rückgabe der annektierten Gebiete an Frankreich.

Kontakt und weitere Informationen:
Musée de la Guerre de 1870 et de l'Annexion à Gravelotte
Tel. 03 87 33 69 40
www.mosellepassion.fr


Drachenhöhle – Museum Chemin des Dames (F)

Wegen der strategisch wichtigen Lage war der Höhenzug Chemin des Dames (Damenweg) Schauplatz von starken Auseinandersetzungen im ersten Weltkrieg.  Verschiedene Wanderwege veranschaulichen die Spuren in der Landschaft und im Boden und geben einen Einblick in diese tragischen Stunden. Deutsche und französische Militärfriedhöfe sind Bestandteile der Erinnerungsarbeit.

Der Besuch des unterirdischen Steinbruchs „Drachenhöhle“ ist der Höhepunkt auf dem Erinnerungsweg. Junge Besucher entdecken in diesem während des Krieges als Kaserne umgebauten Steinbruch den schwierigen Alltag der deutschen und französischen Soldaten.

Lehrer können bestimmte pädagogische Hilfsmittel beziehen, um den Besuch vorzubereiten. Die Führungen werden auf Deutsch, Englisch oder Französisch durchgeführt.

http://www.caverne-du-dragon.com/de/default.aspx


Waldfriedhof Halbe – Brandenburg (D)

Der Waldfriedhof Halbe befindet sich in der Gemeinde Halbe bei Berlin und ist eine der größten Kriegsgräberstätten Deutschlands. Dort ruhen über 28.000 Opfer des Zweiten Weltkrieges, überwiegend im Kessel von Halbe Gefallene, aber auch hingerichtete Deserteure der Wehrmacht, Zwangsarbeiter und zwischen 1945 und 1947 Verstorbene aus dem sowjetischen Speziallager Ketschendorf.

Hier befindet sich auch ein Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges.

Der Gedenkraum wird von einer lebensgroßen Skulptur der deutschen Bildhauerin Yrsa von Leistner geprägt, die an den Frieden erinnern soll. Links vor dem Gebäude befindet sich eine Glockenskulptur aus Bronze. Sie trägt den Titel Die Trauernde und stammt vom russischen Bildhauer Sergej Alexandrowitsch Tscherbakow. Die überlebensgroße, abstrakt gehaltene Figur zeigt eine Frau, deren Kopf zur Trauer gesenkt ist. Sie streckt ihre Arme in den Himmel und hält so eine Glocke, die zu besonderen Anlässen wie beispielsweise einer erneuten Zubettung geläutet wird. Eine vor der Skulptur angebrachte Tafel beschreibt ihre Wirkung wie folgt: „Eine vom Kriegsleid gebeugte Mutter weint um Söhne und Väter. Sie fleht mit der in ihren gefalteten Händen hängenden Glocke nach Frieden“.

http://www.volksbund.de/kriegsgraeberstaette/halbe.html


Der Friedhof des Ersten Weltkriegs in Waplewo / Waplitz (Polen)

Auf diesem Friedhof liegen auf einer Fläche von ca. 2 Hektar 433 Soldaten der deutschen und 203 Soldaten der russischen Armee. Er ist einer der Friedhöfe, die während der Schlacht von Tannenberg 1914/15 entstanden sind.

Vom 26. bis 30. August 1914 fand die Schlacht von Tannenberg (in Ste;bark/Polen) zwischen der 8. deutschen Armee und der 1. und 2. russischen Armee statt. Durch den Sieg von 1914 können die Deutschen die russische Armee aus einer Machtstellung heraus angreifen und diese eine Woche später in der ersten Schlacht an den Masurischen Seen besiegen. Die russische Offensive wird zerschlagen und die Front hält sich bis 1917.

In der ersten Schlacht von Tannenberg/Grunwald im Jahr 1410 besiegten die polnische und litauische Armee die teutonischen Ritter. Beide Schlachten, zwischen denen 5 Jahrhunderte liegen, bestätigen die strategische Bedeutung dieses Ortes.

Lokalisierung: in der Nähe von Olsztynek Hohenstein, Polen
https://www.google.de/maps/place/St%C4%99bark/@53.4964197,20.1356813,14z/data=!3m1!4b1!4m2!3m1!1s0x471d9e193a873b45:0x420c177a96afcaf1?hl=de


Ein Schüler-Forschungsprojekt über die Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg in einer Gemeinde oder Stadt

In der Schule gibt es verschiedene Herangehensweisen, wie mit Denkmälern, die an die Verstorbenen des Ersten Weltkriegs erinnern, gearbeitet wird. Sie können im Rahmen des Kunstgeschichtsunterrichts, aber auch in Geschichte behandelt werden. Die Schüler können bei den Gemeindebehörden oder –archiven nach bestimmten Fotos suchen oder die jeweiligen Akten bezüglich einer Gedenkfeier konsultieren. Denkbar ist auch, die Analyse zweier Denkmäler, eines deutschen und eines französischen, anzuregen, eventuell auch eines britischen und belgischen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten. 

In Frankreich und Deutschland wird des Krieges sehr unterschiedlich gedacht. Dieser Unterschied zeigt sich an der Bedeutung, die den Verstorbenen zugeteilt wird. Es gibt kein Äquivalent des französischen „Unbekannten Soldaten“ in Deutschland. Außerdem herrscht in Frankreich eine nationale Erinnerungskultur vor, während in Deutschland mehrere nebeneinander existieren.

Auch wenn persönliche Trauer und öffentlicher Kult in beiden Gebieten vorhanden sind, ist das Verständnis vom Tod unterschiedlich. In Frankreich gibt es „vereinende Nationalsymbole“ mit dem 11. November als Nationalfeiertag, während es in Deutschland „unterschiedliche politische Interpretationen“ gibt, was zu einer Vielzahl an Gedenktagen führt. Während sich der Staat auf französischer Seite um das nationale Gedenken kümmert, sind es auf deutscher Seite private Vereinigungen, die dieser Aufgabe nachgehen.

Aus territorialer Sicht ist der Friedhof ein Paradebeispiel: Ort der Besinnung, privater Frömmigkeit und der innigen Beziehung zum Tod, wird er oft zum Ort des  kollektiven Zeremonien. Auch Straßen werden nach Persönlichkeiten neu benannt. Die Stadt- und die Kirchengemeinde sind Anziehungspunkte kollektiver Identität zwischen dem Individuum und der Nation. Während sich eine Kluft zwischen den politischen Parteien Frankreichs bildet (die Linke möchte das Blatt wenden und die Rechte prangert die Leugnung der Vergangenheit an), errichten Städte und Gemeinden ihre eigenen Denkmäler. Das trifft auch auf Deutschland zu, wo es immer mehr kommunale Denkmäler gibt.


Verwendete Quellen

  • JULIEN Elise, Paris-Berlin. La mémoire de la guerre, 1914-1933, Rennes, PUR, 2008.
  • ROBERT Jean-Louis, « Les monuments aux morts de la Grande Guerre à Paris », dans CHARLES Christophe et ROCHE Daniel (dir.), Capitales culturelles. Capitales symboliques. Paris et les expériences européennes XVIIIe-XXe siècles, Paris, Publications de la Sorbonne, p. 149-158.

Über das Gedenken an den Ersten Weltkrieg

  • BECKER Annette, La Guerre et la foi, de la mort à la mémoire, 1914-1930, Paris, Armand-Colin, coll. « U », 1994.
  • BECKER Annette, « La Grande Guerre, entre mémoire et oubli » in La Mémoire, entre histoire et politique, Cahiers français, Paris, La Documentation française, juillet-août 2001.
  • PROST Antoine, Les Anciens combattants et la société française 1914-1939, thèse de doctorat, Presses de la Fondation nationale des sciences politiques, Paris, 1977

Über die Denkmäler für die Verstorbenen und das Erbe des Krieges von 1914-1918

  • BECKER Annette, Les Monuments aux morts, mémoire de la Grande Guerre, Paris, Errance, 1988.
  • CAZALS Rémy et MICHEL Anthony, « Élise Julien, Paris, Berlin. La mémoire de la guerre 1914-1933 »,Questions de communication, 18 | 2010, p. 280-282.
  • CHOUBARD Alain, « Les monuments aux morts », dans Souvenirs de 1914-1918, collection Images d'autrefois, Paris, Editions Archives et Culture, 2008, p. 74-81.
  • DAVID Franck, Comprendre le monument aux morts. Lieu du souvenir, lieu de mémoire, lieu d'histoire, Éditions Codex, 2013.
  • LEFRANÇOIS Michèle, "Landowski", dans RIVE Philippe (dir.), Monuments de mémoire. Les monuments aux morts de la première Guerre mondiale, Paris, Mission Permanente aux Commémorations et à l'Information Historique, p. 220-225.
  • PROST Antoine, "Les monuments aux morts", dans NORA Pierre (dir.), Les Lieux de mémoire. I. La République, collection Bibliothèque illustrée des histoires, Paris, Editions Gallimard, 1984, p.195-228.
  • RIVE Philippe (dir.), Monuments de mémoire. Les monuments aux morts de la première Guerre mondiale, ouvrage paru à l'occasion d'une exposition, Paris, Mission Permanente aux Commémorations et à l'Information Historique, 1991.
  • Le Patrimoine de l'Education Nationale, collection "Le Patrimoine des Institutions Politiques et Culturelles", Charenton-le-Pont, Editions Flohic, p. 792.

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